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Hurra, die Küken sind da!

Der Schlupf der KiTa Küken

 

Nachdem die KiTa aufgrund der Corona-Krise leider am 16.03.2020 schließen musste, habe ich das Brutgerät mit den Bruteiern mit nach Hause genommen, um das Projekt hier weiter betreuen zu können. Am 25. März war es dann endlich soweit: 21 Tage Brutzeit waren vorbei! Schon am Vortag haben wir ein leises Piepsen aus dem Brutgerät hören können und ein Ei war bereits "angepickt", ein kleiner Riss in der Eierschale war zu sehen. Das heißt, dass das Küken darin anfing, sich auf das Schlüpfen vorzubereiten. Gegen 9:00 Uhr konnten wir beobachten, wie das kleine Schnäbelchen das Loch in der Eierschale immer größer pickte und sich schließlich nach langer und bestimmt anstrengender Arbeit aus der engen Eierschale befreite. Ganz erschöpft und mit noch feuchtem Federkleid lag es dann erst einmal zwischen den anderen Eiern und ruhte sich aus.

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Als es getrocknet war, nahmen wir es aus dem Brutgerät heraus, da sich bei den anderen Eiern noch nichts tat und das mittlerweile ganz fidele Küken die anderen Eier wie Ping-Pong Bälle herum kegelte. Bei dem kleinen Küken handelt es sich um eine Henne, also ein weibliches Küken. Dies erkennt man bei der Rasse an den dunklen Streifen auf dem Rücken. Wir haben die Kleine "Paula" genannt, da sie ja eigentlich in der KiTa der Pauluskirche hätte schlüpfen sollen.

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Paulas Geschwister haben sich ganz viel Zeit gelassen und sind erst in der kommenden Nacht geschlüpft. Am Morgen des 26.03.2020 waren 12 weitere Küken geschlüpft. Am Nachmittag folgten dann noch drei Nachzügler, so dass aus dem Brutprojekt der evangelischen KiTa Pauluskirche eine muntere Rasselbande von 15 Küken unterschiedlicher Rassen und Farben hervorgegangen ist.

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Die kleinen Flauschbällchen brauchten kaum Zeit zum ausruhen und wollten direkt die Umgebung erkunden. Wir haben sie zunächst in einer große Kiste mit einer Wärmeplatte untergebracht. Am nächsten Tag wurde es Zeit, den Küken Futter und Wasser anzubieten. Paula hat sofort verstanden wie es geht und es den anderen vorgemacht, die sich nach und nach auch trauten, das Kükenfutter zu probieren. Da es in der Kiste für die vielen Küken etwas eng war, sind sie jetzt in einen Kleintierstall umgezogen, der auf der Vorderseite mit einer Plexiglasscheibe versehen ist. Hier haben sie viel Platz zum Spielen und Entdecken und man kann sie prima dabei beobachten.

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Sankt Augustin, den 27.03.2020 Verena Krumwiede

Fortsetzung folgt...


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